Am 06.02.2018 gegen 17:00 Uhr kam es im Nebengebäude einer Asylunterkunft in Bludesch, vermutlich durch einen technischen Defekt der Herdplatte zu einem Küchenbrand im ersten Obergeschoss.

Das Mehrfamilienwohnaus dient als Flüchtlingsunterkunft und wird von drei Familien bewohnt.

Eine Asylwerberin war mit dem Kochen beschäftigt, als sie plötzlich Geräusche in Bereich der Herdplatte wahrnehmen konnte. Sie stellte fest, dass bereits im hinteren Bereich des Herdes bzw. der Kochplatten Flammen heraustraten.

Dadurch kam es zu einer starken Rauchentwicklung im gesamten Gebäude. In weiterer Folge nahm sie ihre in der Wohnung befindlichen zwei Kinder und rettete sich ins Freie.

Als sie sich mit Hilferufe von außen bemerkbar machte, konnten sich auch die im Erdgeschoss befindlichen Personen rechtzeitig ins Freie retten. Zu dieser Zeit befand sich eine Mutter mit ihren zwei Kindern im zweiten Obergeschoss.

Aufgrund der starken Rauchentwicklung im Stiegenhaus konnten sich diese nur noch auf den Balkon der Asylunterkunft retten. Die drei Personen wurden durch die Feuerwehr mittels Schiebeleiter vom Balkon gerettet.

Anschließend wurden die zwei Kinder mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung mit der Rettung ins LKH Feldkirch eingeliefert. Die Küche im ersten Obergeschoss wurde durch den Brand stark beschädigt.

Durch das rasche Einschreiten der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude verhindert werden.

Die Feuerwehren Bludesch, Schlins und Bludenz waren gesamt mit 80 Mann und 10 Fahrzeugen im Einsatz. Das Rote Kreuz und der Notarzt waren insgesamt mit 10 Personen im Einsatz.

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