Anfang letzter Woche haben viele Familien und auch Lehrpersonen sich an die Havadis.at gewendet. Der havadis.at wurde mitgeteilt, dass in einer als Pausenzeitung veröffentlichten und an Vorarlbergs Volksschulen verteilten "Kinderzeitung", politische Ansichten unter anderem auch über den Bundespräsidenten der Türkischen Republik Recep Tayyip Erdogan einseitig und provokativ berichtet wurde. Nach unseren Recherchen haben wir den erwähnten Bericht gefunden, und haben entschieden darüber zu berichten.

Unser Anliegen war es, dieses Thema auf Wunsch unserer Leser in die Öffentlichkeit zu bringen, und mit der zuständigen Abteilung der Landesregierung die Sache zu besprechen.

Wir wollten wissen, ob es legitim ist das Kinder im Alter von 8-9 Jahren mit solchen Themen konfrontiert werden. Nachdem wir mit den Familien vieler Kinder die Lage besprochen, und den erwähnten Bericht auch gelesen hatten, haben wir auf unserem Online-Portal darüber berichtet. Wie es sich für einen neutralen Berichterstatter gehört, haben wir uns an die zuständige Landesrätin Dr. Bernadette Mennel gewendet, um auch ihre Meinung in den Beitrag einnisten zu können. Bei einem Telefongespräch mit der Sekretärin der Frau Landesrätin, wurde uns mitgeteilt das sich die Landesrätin bei uns melden wird. Kurz darauf schrieb uns die Landesrätin, dass sie den Fall mit der Bitte zur Überprüfung an die zuständige Abteilung weitergeleitet hat. Am nächsten Tag wurden wir von der Landesschulinspektorin Karin Engstler per Mail informiert, dass sie den Auftrag von Frau Dr. Mennel zur Überprüfung bekommen hat, und das sie uns dazu nur soviel sagen kann, dass für den Inhalt des erwähnten Berichtes die VN verantwortlich ist und wir uns an diese wenden sollen.

Nachdem wir die Antwort von der Landesschulinspektorin bekamen haben wir unseren Bericht dann veröffentlicht. Wir haben die Aussagen der Landesrätin und der Schulinspektorin eins zu eins in unserem Bericht eingebettet.

Nachdem unser Bericht in den Medien erschien, hat sich ein Mitarbeiter der VN dazu gemeldet und uns per Mail kontaktiert.

Am Samstag hat sich dieser Mitarbeiter der VN mit falschen Behauptungen, Vorwürfen und einer Reihe von Unterstellungen die havadis.at als Regierungsnahe Presse dargestellt.

Dabei wurde der Havadis.at vorgeworfen die Landesschulrätin du drangsalieren. Im weiteren Verlauf wurde behauptet das die Havadis.at der AKP Regierung Nahe steht. Anstatt das Fehlverhalten zu akzeptieren, wurde versucht ein Onlineportal zu denunzieren. In einer unerklärlichen Opferrolle wurde das eigentliche Thema, nämlich das Kinder für politische Zwecke missbraucht werden, einmal mehr ignoriert.

Wir fordern die VN und den zuständigen Redakteur dazu auf, Beweise für diese Unterstellungen offen zu legen oder sich öffentlich zu entschuldigen.

Wir möchten einmal mehr betonen das wir uns um unabhängige und neutrale Berichterstattung bemühen. Dazu möchten wir wiederholt anmerken, dass wir keine Anweisungen von Dritten bekommen und entsprechend befolgen. Wir bemühen uns im Interesse unserer Leser einzubringen. In keiner Weise würden wir es zulassen das sich irgend jemand in unsere Arbeit einmischt. Weder von Ankara, noch von Wien. Eins würden wir aber noch gerne wissen. Wann wird die VN aufhören, nur um Schlagzeilen zu machen, über Erdogan zu berichten, und stattdessen über in Vorarlberg und Österreich anstehende Themen berichten?

 

 

 

 

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