Wien – Für seine Arbeit bei der “Zeit im Bild 2“ hat Armin Wolf eine “Schmerzgrenze“: „Wenn man die Sendung so nicht mehr machen könnte, wie wir sie jetzt machen, dann würde ich mir eine andere Arbeit suchen“, sagt der Anchorman des Tagesmagazins auf ORF 2.

 

Wolf erklärt, dass er im ZIB 2 nicht nur deswegen arbeitet, um unbedingt bei der ORF arbeiten zu können und eine ORF-Mailadresse zu haben, sondern er glaubt, dass ZIB 2 eine sehr wichtige und spannende Sendung ist, die für den demokratischen Diskurs im Land wichtig ist. Er mache sich auch keine Sorgen um einen neuen Job. Er könnte sich bei ‘Falter‘ bewerben. Vielleicht würde ihn einer nehmen.

 

Die “ZIB“ sei “hoch erfolgreich“, erklärt Wolf und verweist auf 2017 die “höchsten Quoten seit 2003“. ZIB 2-Journalisten wurden mehrmals ausgezeichnet. Zuletzt Ulla Kramar-Schmid als Investigativjournalistin des Jahres.

 

Medien beschäftigen sich mit den Angriffen der FPÖ auf den ORF, den Plänen der Regierung für den öffentlich-restlichen Rundfunk und seine Finanzierung sowie der Bedeutung des ORF in der österreichischen Medienlandschaft.

 

Laut Wolf wird der ORF kaputtgehen, wenn die FPÖ mit ihrer Forderung auf die Abschaffung der Gebühren durchkommt.

 

 

 

 

 

Ender Kosaksiz