„Die zweitägigen Warnstreiks in der Österreichischen Sozialwirtschaft waren ein voller Erfolg. Über 40.000 Beschäftigte waren in etwa 140 Einrichtungen in ganz Österreich an den Aktionen beteiligt. Es besteht kein Zweifel, dass unsere Kolleginnen und Kollegen nach wie vor bereit sind, die Gewerkschaftsforderungen in der aktuellen Kollektivvertragsrunde weiter zu unterstützen“, so die Verhandler von GPA-djp und vida, Reinhard Bödenauer und Michaela Guglberger.

„Der Verweis auf fehlende Gelder der öffentlichen Hand kann für uns kein Grund sein, von den aktuellen Forderungen abzurücken. Es ist eine essentielle Aufgabe des Arbeitgeberverbandes, für eine nachhaltige Finanzierung des Bereichs zu sorgen. Die Politik muss hier ihrer Verantwortung nachkommen“, so die Verhandler der Gewerkschaften.

„Wenig hilfreich sind auch Zwischenrufe aus der Wirtschaftskammer zum Thema Arbeitszeit mit abgenützten Argumenten. Wer behauptet, die Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich müssten vor allem flexibler, aber nicht kürzer arbeiten, der hat wenig Ahnung von der Arbeitsrealität der Betroffenen und ignoriert die Zunahme körperlicher und psychischer Belastungen in diesem Bereich“, ergänzt der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp, Karl Dürtscher.

Die Gewerkschaften und vor allem die Beschäftigten erwarten von den Arbeitgebern eine Rückkehr an den Verhandlungstisch mit einem Angebot, das den Ansprüchen und Leistungen der Kolleginnen und Kollegen gerecht wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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