Nach einem Anschlag auf einer Grazer Moschee hat die Klagenfurter Staatsanwaltschaft vier Personen angeklagt. Wegen Herabwürdigung religiöser Lehren und Sachbeschädigungen müssen sich die vier Personen beim Bezirksgericht Graz-West geradestehen. Darunter dürfte auch ein Informant des Abwehramtes sein.

 

In der Nacht auf den 6. Mai 2016 geschah ein Anschlag auf die Grazer Moschee. Ein Mann hatte einen Schweinekopf vor der Moschee befestigt. Anschließend wurde Schweineblut verschüttet und verschmiert. Die Täter wurden daraufhin festgenommen. Darunter befindet sich ein Informant des Abwehramtes, der verdeckt an der Aktion verwickelt war.

Das Verfahren wurde laut Staatsanwaltschaft gegen vier weitere eingestellt. Darunter ist auch ein Mitarbeiter des Landesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung. Bei ihm Bestand der Verdacht der gefährlichen Drohung des Amtsmissbrauchs. Da aber keine Beweise gefunden wurden, wurde das Verfahren eingestellt.

Da eine Beitrags- oder Bestimmungshandlung zu diesem Vorfall nicht nachgewiesen werden konnte, wurden die drei weiteren Personen auf die ein Verdacht wegen Herabwürdigung religiöser Lehren und Sachbeschädigung war, eingestellt.

 

 

 

 

 

 

 

Ender Kosaksiz