Nach wie vor zögert sich der Baustart beim Feldkircher Stadttunnel raus. Der Grund dafür war, dass bereits die erste Verhandlung am Bundesverwaltungsgericht in Wien unterbrochen wurde. In drei Gutachten müssen die Berechnungen aktualisiert werden, wofür das Gericht einen Gutachter engagiert hat, um die Berechnungen des Landes und die Einsprünge der Gegner zu prüfen. Sowohl Lärm- als auch Luftgutachten müssen aber neu erstellt werden. Demnach rechneten die Gutachter mit alten Grenzwerten, doch die Normen haben sich mittlerweile geändert.

 

Das neue Verkehrsgutachten dürfte jedoch eine größere Auswirkung haben. Im ersten Gutachten diente das Jahr 2025 als Ende des Berechnungszeitraums. Das Verwaltungsgericht möchte nun, dass sich das Gutachten auf das Jahr 2030 bezieht.

 

Die jährliche Steigerung von 3,5 Prozent und eine Verzögerung von bereits drei Jahren macht den Feldkircher Stadttunnel um zehn Prozent teurer. Vorarlbergs Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser (ÖVP) sagt, dass sie mit 230 bis 250 Millionen Euro Baukosten rechneten. Doch mittlerweile sind 23 Millionen Euro dazugekommen. Verfahrenskosten sind nicht mitgerechnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ender Kosaksiz