Am 14.02.2018 im Laufe des Nachmittages fuhren ein Snowboarder aus der USA und zwei Schifahrer aus Deutschland im Schigebiet Lech bei der Talabfahrt der Steinmähderbahn in den freien Schiraum in den Bereich des Marktbachtobels sowie des Markbaches.

Der Snowboarder stürzte in den Bach, wo er auf Grund des steilen Geländes und des tiefen Schnees nicht mehr selbst heraus kam. Ein Schifahrer bemerkte den bereits erschöpften Mann im Bach und setzte einen Notruf ab.

Der dritte Mann war mit Tourenschier und Aufstiegshilfe ausgerüstet, konnte somit ein Stück aufsteigen und abfahren. Da eine Seilbergung durch den Polizeihelikopter auf Grund der bereits eingesetzten Dunkelheit nicht mehr möglich war, wurde die Person mittels Seilwinde aus dem Bach geborgen.

Dabei wurde dieser in einer Trage in ca. 100 Meter Höhe über eine Strecke von etwa 300 Meter aus dem Tobel gezogen. In Anschluss wurden beide Personen nach Zug gebracht, wo sie zur weiteren Versorgung an die Rettungskräfte des Roten Kreuzes übergeben wurden.

Alle drei Personen blieben unverletzt, jedoch wurde der Snowboarder erschöpft und stark unterkühlt ins LKH Bludenz eingeliefert. An der Rettungsaktion waren die Bergrettung und Alpinpolizei Lech, sowie der Polizeihelikopter Libelle beteiligt