Der angeklagte hat zugegeben, dass er im Dezember 2017 eine Tankstelle in Rankweil beraubt hat. Er wurde kurz nach der Tat festgenommen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

 

450 Euro wurden erbeutet

 

Der Täter war am Abend des 23. Dezember vermummt in die Tankstelle gekommen. Die Angestellte gab ihm die Tageslosung nachdem der Angeklagte eine Spielzeugwaffe vorgehalten hatte. Sie wurde anschließend gezwungen sich auf den Boden zu liegen und flüchtete dann zu Fuß mit rund 450 Euro. Der Deutsche wurde im Zuge der Alarmfahndung bereits 20 Minuten nach der Tat an einer Bushaltestelle festgenommen. Die Beute und die Waffe, die er zuvor in einem Spielzeuggeschäft gestohlen hatte, wurden bei ihm sichergestellt.

 

Der gelernte Handwerker zeigte sich vor Gericht schuldig und entschuldigte sich bei der Kassierin, die bei dem Überfall einen Schock erlitten hatte und Todesangst bekam. Der Grund für die ganze Tat war, dass der Täter Geldprobleme hat. Er sei seit längerer Zeit arbeitslos und beziehe keine Sozialhilfe, dabei habe er Schulden. Seine Verteidigerin verwies vor Gericht auf die schwierige Kindheit des Mannes, er sei in einem Heim aufgewachsen und komme aus einer zerrütteten Familie.

 

Täter wird zu drei Jahren Haft verurteilt

 

Die Tat sei laut dem Richter “kein Kindergeburtstag“ und verurteilte den Mann wegen Raubes und Diebstahls zu drei Jahren Haft. Er sei einschlägig vorbestraft und habe die Tat bewusst geplant. Mildernd wirkte sich das Geständnis sowie seine Reue aus. Staatsanwaltschaft und Verteidigung gaben keine Erklärung ab, damit ist das Urteil nicht rechtskräftig.